The Journal: Perspectives on Materiality and Form
Willkommen in meinem digitalen Archiv. Hier dokumentiere ich den Dialog zwischen Prozess und Ergebnis. Dieses Journal dient als Fenster in mein Atelier – von der ersten Skizze bis zur vollendeten Serie. Es ist ein Raum für theoretische Reflexionen über zeitgenössische Kunst, Materialforschung und die Geschichten hinter meinen Werken. Begleiten Sie mich bei der Dekonstruktion des Sichtbaren.
Mathematik wird sichtbar: Warum Drew Camell für das mSPACE-Projekt nach Mailand reist
Mathematik trifft auf Leinwand: Der Künstler Drew Camell wurde ausgewählt, das interdisziplinäre Projekt mSPACE der FernUniversität in Hagen künstlerisch zu begleiten. Ein Abenteuer, das in Mailand beginnt und die Grenzen zwischen Abstraktion und Berechnung neu definiert.
In der Welt der Wissenschaft gibt es Räume, die für das bloße Auge unsichtbar sind. Komplexe Netzwerke, mathematische Graphen und die Evolution von Systemen bilden das Fundament unserer modernen Welt. Doch wie macht man diese unsichtbaren Strukturen fühlbar? Das Projekt mSPACE, geleitet von dem renommierten Mathematiker Prof. Delio Mugnolo (FernUniversität in Hagen), sucht nach genau diesen Antworten – Ich, Drew Camell, wurde eingeladen, diesen Weg als Künstler mitzugestalten.
Die Einladung nach Mailand: Ein Kongress der Visionäre
Die Reise beginnt auf einem internationalen Kongress in der Kultur- und Designmetropole Mailand. Hier treffen führende Köpfe der Mathematik auf Experten verschiedenster Disziplinen, um über die Dynamik von Netzwerken und die Struktur von Räumen zu debattieren.
Für mich ist diese Einladung mehr als nur eine Reise; es ist der Startschuss für eine tiefgreifende Recherche. Als Künstler ist es meine Aufgabe, nicht nur zuzuhören, sondern die Schwingungen, die Logik und die Ästhetik dieser wissenschaftlichen Diskurse aufzusaugen.
"Wissenschaft erklärt die Welt, aber die Kunst macht sie erfahrbar. In Mailand werde ich die Bausteine für ein Werk sammeln, das die Brücke zwischen purer Logik und emotionaler Intuition schlägt." – Drew Camell
Was ist mSPACE?
Das Projekt mSPACE beschäftigt sich im Kern mit metrischen Graphen und Operatoren. Klingt kompliziert? In gewisser Weise ist es die Suche nach der Ordnung im Chaos und der Verbindung zwischen Punkten in einem Raum. Für meine künstlerische Praxis bietet dies eine völlig neue Ebene:
- Wie sieht die Bewegung in einem mathematischen Raum aus?
- Welche Farben haben Algorithmen?
- Kann man die Unendlichkeit einer Gleichung rahmen?
Der Blick nach vorn: Das Kunstwerk entsteht
Nach dem Kongress in Italien beginnt die eigentliche Arbeit in meinem Atelier. Die dort gewonnenen Erkenntnisse und Impulse werden in ein exklusives Kunstwerk fließen, das die Inhalte von mSPACE visualisiert. Es geht darum, die Exaktheit der FernUni Hagen mit der Freiheit der zeitgenössischen Kunst zu verschmelzen.
Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in meiner Karriere. Die Zusammenarbeit mit Institutionen wie der FernUni zeigt, dass Kunst heute eine zentrale Rolle dabei spielt, komplexe gesellschaftliche und wissenschaftliche Themen in den öffentlichen Raum zu tragen.
Drew Camell ist ein zeitgenössischer Künstler, dessen Werk die Schnittstellen zwischen abstrakter Ästhetik und struktureller Logik erforscht. Durch seine Auswahl für das mSPACE-Projekt der FernUniversität in Hagen unter der Leitung von Prof. Delio Mugnolo festigt er seinen Ruf als wichtiger Akteur im interdisziplinären Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft. Seine Arbeiten zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, komplexe theoretische Konzepte in eine visuelle Sprache zu übersetzen, die sowohl intellektuell als auch emotional zugänglich ist.
Mehr Informationen zu seinen Arbeiten und aktuellen Ausstellungen finden Sie unter www.drewcamell.com.
Autor: Drew Camell | Zeitgenössischer Realismus & Monumentalmalerei in Frankfurt. https://www.drewcamell.com/vita








